NC-BASE Programmverwaltung

Der NC-BASE zugrunde liegt der Gedanke, die vielfältigen Möglichkeiten des Personal-Computers auch für die CNC-Technik nutzbar zu machen.

Da ein PC sich hervorragend für die Speicherung und Verwaltung großer Datenmengen eignet, wurde von uns eine Datenbank entwickelt, die sich an den besonderen Bedürfnissen der Arbeitsvorbereitung in der Metalltechnik orientiert.

Die NC-BASE erlaubt die Verwaltung von ca. 30.000 Dokumenten mit einer schnellen Zugriffsmöglichkeit über eine Vielzahl von Suchkriterien.

Jedes NC-Programm, das mit seinen gesamten Daten in der NC-BASE verwaltet wird, trägt seinen eigenen Namen (=Benennung), der frei vergeben werden kann.

Alle NC-Programme, die zu einem Werkstück oder Teil gehören, können mit einer gemeinsamen Zeichnungsnummer (Kenn-Nummer) versehen werden. Damit werden sie als zusammengehörig gekennzeichnet, und können auch weiterhin gemeinsam bearbeitet werden : u. a. gemeinsam zur Maschine übertragen werden.

Desweiteren wird in einem weiteren Feld jedem Programm der Maschinen-Name zugeordnet, der Name, den die Maschine zur Weiterverarbeitung des Programmes benötigt (N9999, %304, L708).

Zusammen mit einer Programmart (Hauptprogramm, Unterprogramm, Parameter-speicher, Konstantenspeicher,...), die für alle unterschiedlichen Steuerungstypen sicherstellt, daß bei der Datenübertragung das Programm für die Maschine richtig zugeordnet werden kann, ist das CNC-Programm damit eindeutig definiert.

Entsprechend wird jedem Programm auch die Maschine zugeordnet, für die es zur Abarbeitung vorgesehen ist. Die weiteren Felder der Karteikarte (Rohteil und Dokumentation) dienen zu weiteren Einordnung und Klassifizierung von Programmen.

Mit dem Rohteil zusammen wird der Werkstoff festgelegt (jeweils firmenspezifisch anpassbar), der Werkstoff wiederum bestimmt bei der Werkzeugauswahl das zu benutzende Werkzeug.

Bei der Dokumentation handelt es sich um eine in der NC-BASE integrierte Textverarbeitung, die es möglich macht, zu jedem Programm oder zu jedem Teil einen bis zu vier DIN A-4-Seiten langen Text zu schreiben.

Die Dokumentation für Programme und Werkstücke sind getrennt. Werkstückdokumentationen erscheinen automatisch immer dann, wenn unter der gleichen Ordnungsnummer (=Zeichnungsnummer) eine weiteres Programm angelegt wird.

Mit der NC-BASE können nicht nur CNC-Programme verwaltet werden, sondern über die Felder Aufspannskizze und Zeichnung können die zu dem Programm gehörenden Zeichnungen gleichzeitig mitverwaltet und bei entsprechender Installation auch erstellt werden.

Der Einrichteplan enthält die einzusetzenden Werkzeuge zum CNC-Programm, daneben noch Angaben wie: Werkstückbezeichnung, Werkstoffbezeichnung, Angaben zum Spannelement und Rohteildaten.

Sie haben somit mit der NC-BASE Karteikarte alle Möglichkeiten, ein Programm sorgfältig zu archivieren.

Selbstverständlich können alle Daten ausgedruckt werden!

Selbstverständlich können alle Daten ordnungsgemäß gesichert werden !

Selbstverständlich können bei Rechnerabsturz die gesicherten Daten auch ordnungsgemäß wieder in die Programmverwaltung zurückgesichert werden !

Selbstverständlich können alle Daten (wenn der NC-LINER+ vorhanden ist) direkt an die Maschine gesendet werden .

Unterstützung findet der Bediener durch ein kontextabhängiges Hilfesystem.

Eine sinnvolle Ergänzung zur NC-BASE bieten die Module NC-LINER+ zur Datenübertragung und der NC-EDITOR zur Programm-Eingabe.

HARDWAREVORAUSSETZUNGEN:

Industrie-Standard PC mit 586´er Prozessor (ab 450 MHz Taktfrequenz, WINDOWS
Betriebssystem (WIN 95,98,2000, NT, ME), 64 MB Hauptspeicher, bis zu 60 MB freier
Speicher auf der Festplatte, Diskettenlaufwerk, parallele Schnittstelle für den Drucker,
VGA-Grafikkarte und Monitor, PC-Tastatur und Maus

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