
Dieses Beispiel soll zeigen, wie einfach es ist, aus einer CAD-Zeichnung ein fertiges CNC-Programm zu erstellen.
In 12 Schritten von der Zeichnung zum CNC-Programm !
Für dieses folgende Beispiel haben wir die Zeichnung "masch1.prt", die zusammen
mit dem MegaCAD-System ausgeliefert wird, ausgewählt. Anhand dieser Zeichnung werden die
grundlegenden Funktionen des EWS Schritt für Schritt erläutert.
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Was tun ? |
Das Ergebnis |
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1. Schritt: Laden der
Zeichnung |
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2. Schritt: Starten von
EWS
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Es erscheinen die zum EWS gehörigen Menüs auf dem Bildschirm. Mit diesen Menüs können sämtliche Funktionen des EWS-Systems angewählt werden. Mit Anklicken der Icons werden entweder die Funktionen selbst aktiviert, oder aber weitere Menüs auf dem Bildschirm aufgerufen. Über die Bedeutung der Menüs und über die einzelnen Funktionen erfahren Sie Einzelheiten, wenn Sie in der Inhaltsliste "EWS-Funktionen" anwählen. Für das gewählte Programm werden nicht alle Funktionen benötigt. |
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3. Schritt: Neuen Arbeitsplan
anlegen |
Es erscheint das Einschaltbild des EWS-Systems. Ein eventuell noch vorhandener alter Arbeitsplan wird gelöscht, und ein neuer angelegt. Schließen Sie dieses Fenster, danach können Sie mit der Arbeit beginnen |
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4. Schritt: Rohteil festlegen |
Nach Anklicken des Icons erscheint auf dem
Bildschirm die Abfrage, ob Sie den Rohling mit der Maus bestimmen möchten: |
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Bei "JA" |
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Ist der Rohling bestimmt, werden Sie zunächst aufgefordert, die Attribute für die Darstellung des Rohlings festzulegen |
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Bei "OK" |
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Ist der Rohling fertig bestimmt, werden Sie
aufgefordert, die Werkzeugachse festzulegen |
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Bestätigen Sie diese Angaben mit OK, werden die Rohteildaten in den Arbeitsplan eingetragen |
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Schließen Sie das Fenster des Arbeitsplanes und fahren Sie mit der Auswahl der Werkzeuge fort. |
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5. Schritt: Werkzeugauswahl
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Über das EWS-System erhalten Sie eine allgemeine Werkzeugliste, aus der Sie das für den Bearbeitungsvorgang passende Werkzeug auswählen können.
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Doppelklicken Sie auf das ausgesuchte Werkzeug.
Der hier fixierte Text und die Daten aus dem folgenden Dialog werden als Kommentar
in den Arbeitsplan übernommen. |
Im Dialog werden die notwendigen Werte abgefragt, nach dem Eintragen können diese Werte mit der Taste SPEICHERN in den Arbeitsplan übernommen werden.
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Als Radiuswert zur Bearbeitung der Beispiel-Kontur setzen Sie den Wert 5 ein. |
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6. Schritt: Bestimmung
der Kontur
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Als erstes werden Sie aufgefordert, einen Dateinamen (im Beispiel masch_1.knc) anzugeben, unter dem alle folgenden Aktionen und Koordinaten gespeichert werden sollen. Die Eingabe des Namens ist frei. |
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Danach wird abgefragt, ob die Konturtiefe für jedes Element einzeln angegeben werden soll, oder ob eine Tiefenzustellung ausreicht |
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Beantworten Sie die Frage mit EINMAL, erscheint das Dialogbild zur Eingabe der Z-Koordinate |
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Im automatisch weiterlaufenden Dialog muss noch bestimmt werden, ob die Radiuskorrektur eingeschaltet werden soll oder nicht |
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Für das Beispiel haben wir die Radiuskorrektur links gewählt, klicken Sie also die entsprechende Zeile an. Als nächster Arbeitsschritt erfolgt eine Abfrage nach der Erstellung einer Anfahrbewegung. Mit Anwahl dieser Punkte werden für die
meisten Steuerungen die wichtigsten Möglichkeiten zum tangentialen Anfahren an
die Kontur gelöst. Die Vorgehensweise ist identisch. |
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Das Fenster wird weggeblendet, klicken Sie als Anfangselement den Viertelkreis auf der Zeichnung an. Hierbei geht es darum, den Anfahrkreis in Radiusgröße
und Einfahrwinkel festzulegen. Ein negativer Radius bedeutet: Anfahrbewegung links
(G41), der Winkel legt den Einfahrwinkel zur Kontur fest. |
Die nächste Dialogabfrage wird als Fenster aufgeblendet
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Nach Klicken auf OK erfolgt noch die Frage,
ob die Anfahrbewegung durch eine Gerade angefähren werden soll. Klicken Sie hier
auf NEIN
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7. Schritt: Punktbestimmungen
für |
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Als erstes werden Sie, nach Anwählen der Funktion aufgefordert, einen Namen für die Datei anzugeben, unter der die Koordinaten für die Bohrpunkte gespeichert werden |
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Danach wird in einem weiteren Dialogfenster abgefragt, ob die Referenzebene für alle Bohrpunkte gleich sein soll, oder ob jeder Punkt eine einzelne Ebenenzu-ordnung benötigt: |
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Beantworten Sie die Frage mit EINMAL, erscheint das Dialogbild zur Eingabe der Referenzebene |
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Danach werden Sie zur Bestimmung des zu wählenden
Radius aufgefordert, einen Kreis anzuklicken, der den gewünschten Radius aufweist.
Klicken Sie einen der vier Kreise in der rechten unteren Ecke der Zeichnung an. |
Folgende Punkte/Kreise wurden in der Beispielzeichnung unter dem Namen "masch1_1.pnc" festgelegt (in der Zeichnung fett markiert).
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Der große Kreis in der linken oberen
Ecke der Zeichnung (hier nicht dargestellt) soll später mit dem Kreistaschenzyklus
bearbeitet werden, muß daher noch als Punkt definiert werden.
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Danach wird in einem weiteren Dialogfenster
abgefragt, ob die Referenzebene für alle Bohrpunkte gleich sein soll, oder ob
jeder Punkt eine einzelne Ebenenzu-ordnung benötigt. Gehen Sie hier vor wie schon
weiter oben beschrieben. Nach Eingabe der Referenzebene klicken Sie mit dem Modus "Mittelpunkt"
aus MegaCAD den Kreis an. Beschließen Sie die Eingabe. |
Die beiden Schritte zur Punktbestimmung wirken sich nicht auf den Arbeitsplan aus, da hier "nur" ein Hilfs-schritt vollzogen wurde |
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8. Schritt: Arbeitsplan
vervollständigen |
Auf dem Bildschirm erscheint das Inhaltsverzeichnis mit den schon erstellten Konturen. Wählen Sie die erzeugte Kontur "masch1.knc" aus |
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Der weitere Dialog zur Eintragung der Kontur
erfolgt automatisch. Folgen Sie den Aufforderungen auf dem Bildschirm |
Die Z-Koordinate zur Tiefenbestimmung wird nochmals angezeigt und kann auf Wunsch hier noch geändert werden |
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Bestätigen Sie die Angaben zur Radiuskorrektur |
Die Kontur ist damit in den Arbeitsplan aufgenommen.
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BOHRZYKLEN EINTRAGEN |
Damit öffnet sich eine Menüleiste, in der alle zur Verfügung stehenden Bohrzy-klen angewählt werden. Für die Punktedatei "masch1_1.pnc werden im folgen-den die Zyklen "Bohren" und "Reiben" angewendet |
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Es öffnet sich das Fenster mit dem Inhaltsverzeichnis
über die Punktedateien. Wählen Sie für das Beispiel aus "masch1_1.pnc". |
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Sie brauchen jetzt nur noch mit der rechten Maustaste alle Punkte zu bestätigen, und den Bezugspunkt an-zugeben. Danach öffnet sich das Dialogfenster zur Eingabe der notwendigen Parameter |
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Geben Sie die entsprechenden Parameter ein, und speichern Sie.. |
Dieser Ar-beitsschritt wird wieder in den Arbeitsplan übernommen |
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Der nächste Schritt ist die Definition
des Reibzyklus. Wählen Sie dazu das folgende Icon |
Wieder öffnet sich das Fenster mit dem
Inhaltsverzeichnis der Punktedateien. Wählen Sie wieder die Punktedatei "masch1_1.pnc". |
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In diesem Fall sollen aber nicht alle Punkte
übernommen werden. Markieren Sie also zwei Punkte durch Anklicken (Punktbestimmungsmethoden!!). |
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Ergänzen Sie die Werte, und speichern Sie bitte die Eingaben ab. Diese Werte werden in den Arbeitsplan übernommen. Damit sind die Bohrzyklen für dieses Beispiel definiert |
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9. Schritt: Kreistasche
definieren |
Es öffnet sich das Fenster mit den Eingabemöglichkeiten für die unterschiedli-chen Taschenzyklen. Wählen Sie hier bitte die Kreistasche |
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Aus dem Inhaltsverzeichnis, das sich nun öffnet,
wählen Sie die Punktedatei "masch1_2.pnc". Der gewählte Punkt wird
in der Zeichnung angezeigt. Es sollen keine weiteren Punkte hinzugefügt werden,
daher kann hier sofort die rechte Maustaste zur Übernahme der Daten gedrückt
werden.
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Der Arbeitsplan ist nun fast komplett. |
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10. Schritt: Zusätzliche
Werkzeuge wählen
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Sie sehen schon, das ganze funktioniert, wie
schon in Schritt 5 beschrieben. Gehen Sie also für die noch fehlenden Werkzeuge
entsprechend vor. |
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11. Schritt: Arbeitsplan
ändern |
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Damit ist der Arbeitsplan zur Generierung eines CNC-Programmes abgeschlos-sen. Die Umsetzung kann nun erfolgen. |
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12.Schritt: CNC-Programm
erzeugen |
Sie gelangen zuerst in die Maschinenauswahl, um die Steuerung auszuwählen für die dieses Programm generiert werden soll. |
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Im Beispielfall wählen wir die DMG-Steuerung CNC432, die sich hinter der Maschine 1 "verbirgt". |
Nach Anklicken der Maschine wechselt das Programm in die Liste der bestehenden EWS-Dateien |
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Wählen Sie den EWS-Plan an, der zu einem Programm gewandelt werden soll (im Beispielfall "masch1.ews". |
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Dann die Frage nach dem Namen des CNC-Programmes. Geben Sie hier einen Namen an, "den die Maschine ver-steht". Also, für die CNC432 eine numerische Bezeichnung: (N9001.%pm |
Nach Angabe des Namens erfolgt automatisch die Umwandlung zu einem CNC-Programm
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Der hier oben dargestellte Bildschirm zeigt nur einen Ausschnitt des Programmes |