CAD2CNC

Das CAD2CNC-Wandelmodul ist ein Programmsystem, das aus CAD-Zeichnungen, die im DXF-Format vorliegen, CNC-Programme erstellt.

SOFTWARE-VORAUSSETZUNGEN:
Gemeint sind die softwaremäßigen Voraussetzungen, die für die Funktion des CAD2CNC-Moduls von Bedeutung sind:
Da das System auf Dateien zurückgreift, die mit einem CAD-System erstellt worden sind, ist es notwendig, ein CAD-Paket einzusetzen, das diese Dateien erzeugen kann. (Gemeint sind DXF-Dateien)

Die meisten gängigen CAD-Systeme stellen dieses Datenaustauschformat standardmäßig zur Verfügung.

Zur Zeit stellen wir die korrekte Übernahme von Daten sicher für die folgenden CAD-Systeme: MegaCAD, AutoCAD, Autosketch, NesCAD, Versacad, ME10, Design-CAD ..., um nur einige der gängigen CAD-Pakete zu nennen.

Sollte das System, das Sie einsetzen, hier nicht aufgeführt sein, fragen Sie bei uns nach.

LEISTUNGSUMFANG
Gewandelt werden sowohl DIN-Programme als auch steuerungsspezifische Programme. Die Steuerungsspezifik kann in der CAD-Zeichnung oder aber auch im Wandelmodul selbst festgelegt werden.

Dieses Kriterium wirkt sich vor allen Dingen dann aus, wenn Kreiselemente in der CAD-Zeichnung zu Bohrungen im CNC-Programm werden sollen.

Der Leistungsumfang wird im folgenden anhand des Hauptmenüs der Software beschrieben:

Laden von DXF-Dateien aus beliebigen, jederzeit einstellbaren Verzeichnissen auf der Festplatte oder Diskette.

Speichern der erzeugten CNC-Programme in beliebige, jederzeit einstellbare frei
wählbare Verzeichnisse auf der Festplatte oder Diskette.

Über den Menüpunkt Auswahl haben Sie die Möglichkeit, aus Zeichnungen Elemente auszublenden, die Sie für das zu erzeugende CNC-Programm nicht benötigen. Dies geschieht über das Ausblenden verschiedener Farben oder Linienarten, oder über das Ausblenden unterschiedlicher Layer (=Zeichnungsebenen).

Auf diese Weise können beispielsweise Bemaßungen oder Hilfslinien, die in der CAD- Zeichnung vorhanden sind, für die Umwandlung in ein CNC-Programm zeitweise "gelöscht" werden, ohne das die Zeichnung geändert werden muß.

Die Abarbeitungsebene für das Programm kann vor der Umwandlung festgelegt
werden. Die Angaben für G17 und G18 werden dann bei der Festlegung der Tiefe des
Werkstückes, eventuell auch bei der Erstellung von Zyklensätzen berücksichtigt.

Desweiteren können in den Optionen noch weitere Parameter für die Programme festgelegt werden: Rückzugsebene, Tiefenzustellung, Sicherheitsabstand ...

In diesen Optionen kann außerdem festgelegt werden, ob das erzeugte Programm standardmäßig mit Vor- und Nachspann für ein Hauptprogramm oder für ein Unterprogramm vesehen werden soll.

Jede Zeichnung kann „sortiert“ -also in Konturreihenfolge umgewandelt werden. Gewandelt wird zuerst immer die Kontur, danach die Kreise, von denen angenommen wird, das sie Zyklen werden sollen.

Diese Reihenfolge kann aber auch vom Benutzer geändert werden.

Wir stellen auch die Möglichkeit zur Verfügung, aus Vollkreisen in der Zeichnung nach- träglich (während des Wandelvorgangs) zu beliebigen Bohrzyklen zu wandeln. Es brauchen hier nur die Zyklen an sich angegeben werden, der Zyklenaufruf erfolgt automatisch an der in der Zeichnung festgelegten Position.

Während des Umwandelns wird das entstehende CNC-Programm grafisch auf dem Bildschirm dargestellt.

Die Anzahl der gewandelten CNC-Sätze wird angezeigt.

Das Listing des CNC-Programmes kann nach der Umwandlung auf den Bildschirm gebracht und editiert werden.

Der integrierte Editor läßt das Einfügen von Wörtern und Sätzen, das Löschen von
Wörtern und Sätzen, sowie Änderungen innerhalb eines gewandelten Programmes zu.

Vergleich zwischen grafischer Darstellung und NC-Sätzen. Dies ermöglicht den
satzweisen Abgleich zwischen Zeichnungselementen und NC-Satz.

Zu wandelnde Teile können auch aus der Zeichnung heraus festgelegt werden (z.B. Bohrkreise oder Lochmuster). Das CAD2CNC-Modul ist standardmäßig für die Erzeugung von DIN-Programme geeignet. Steuerungsspezifische Versionen sind zur Zeit erhältlich für: * PHILIPS Dreh- und Frässteuerungen (MAHO-Maschinen, Boehringer ...), * DECKEL-Steuerungen, * Sinumerik * Heidenhain.

Die Bedienung ist durch eine SAA-Oberfläche einfach und schnell erlernbar. Selbstverständlich ist auch ein Hilfesystem integriert, eine Anbindung an ein CAD-System auch möglich. Möchten Sie diese letztgenannte Variante nutzen, bitten fragen Sie bei uns nach, um detaillierte Hinweise zu erhalten.

Zur Verwaltung der entstehenden Programme bieten wir Ihnen noch das Programmverwaltungsmodul NC-BASE an.

Übrigens: Mit der NC-BASE haben Sie nicht nur alle Ihre Programme „voll im Griff“, sondern sie können gleichzeitig auch die Zeichnung mitverwalten. Die Zeichnungen können zusammen mit den Programmen in einer „Karteikarte“ festgehalten werden. Sie haben nie wieder Probleme, zum NC-Programm die Zeichnung (oder umgekehrt) zu finden!

Auch zur Übertragung der Daten an die Maschine haben wir mit unserem Datenübertragungsprogramm NC-LINER+ eine ideale Ergänzung !

Hardware-Voraussetzungen:
Industrie-Standard PC mit 586´er Prozessor (ab 450 MHz Taktfrequenz, WINDOWS
Betriebssystem (WIN 95,98,2000, NT, ME), 64 MB Hauptspeicher, bis zu 60 MB freier
Speicher auf der Festplatte, Diskettenlaufwerk, parallele Schnittstelle für den Drucker,
VGA-Grafikkarte und Monitor, PC-Tastatur und Maus.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

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